Ein Verrückter, der sich für einen Künstler hält

Schlimm, wenn ein Nichtskönner sich für einen Künstler hält. Noch schlimmer aber, wenn er meint, mit irgendwelchem Spektakel auf sich aufmerksam machen zu sollen. Ganz schlimm, wenn er sein idiotisches Handeln dann auch noch mit hochtrabenden Sprüchen begründen will. So war es bei dem völlig bedeutungslosen Möchtegern-Künstler Alexander Karle, der dieser Tage auf die Schnapsidee kam, in einer katholischen Kirche unerlaubt auf den Altar zu steigen, dort Liegestützen zu machen, sich dabei zu filmen und dann zu faseln, damit wolle er das Verhältnis zwischen Religion und Leistungsgesellschaft zeigen. Noch verrückter geht es wohl nicht. Abgesehen davon, dass es an sich schon geschmacklos ist, auf diese Weise die religiösen Gefühle von Leuten zu verletzen, ist seine offensichtlich hirnrissige Begründung auch eine Beleidung von Leuten, die noch klar bei Verstand sind. Der Nichtskönner Alexander Karle meint offenbar, unter dem Vorwand „Kunstfreiheit“ jeden Unfug machen zu dürfen und sich alles erlauben zu können und das auch noch in fremden Räumen. Mit dieser törichten Aktion, von der sich der verrückte Alexander Karle wohl erhofft hat, irgendwie beachtet zu werden, und sei es durch blödsinniges Handeln, hat er sich so verhalten, dass man an seinem Geisteszustand zweifeln muss. Will er uns durch solch idiotische Handlungen verarschen ? Da er nicht durch wirkliche Leistungen auffällt, versucht er es offenbar durch dümmliche Provokation. Ein Nichtskönner und Nichtkünstler, der offenbar Wahnvorstellungen hat. Wann geht er endlich zum Psychiater ? Dass er dringend der Behandlung bedarf, ist offenkundig. Karles Aktion ist so saudumm und primitiv wie das Verhalten von drittklassigen Möchtegern-Filmsternchen, die auch um jeden Preis auffallen wollen, selbst wenn sie dadurch nur lächerlich oder peinlich sind. Der Unterschied zwischen einem echten Künstler und einem Nichtskönner wie Alexander Karle ist der, dass ein echter Künstler durch die Qualität seiner Werke auffällt, während ein Nichtskönner wie Alexander Karle offenbar den Krawall braucht, um irgendwie von sich reden zu machen, und sei es auch nur negativ. Typen wie Alexander Karle haben offenbar die Vorstellung: besser eine schlechte Presse als gar keine. Ein armer Irrer.