Übler Postenschacher um Baudezernentenstelle

Was sich die rotrotgrüne Saarbrücker Stadtratskoalition bei der Besetzung der Baudezernentenstelle erlaubt, kann nur als grobe Unverschämtheit gegenüber allen Beteiligten gewertet werden. Da hatten SPD, Grüne und Linke jahrelang Zeit, sich Gedanken darüber zu machen, ob die bisherige Amtsinhaberin Wandel-Hoefer wiedergewählt werden soll oder nicht. Und was machen die Genossen ? In buchstäblich letzter Minute verschieben sie die Wahl auf nächstes Jahr. Was an Gründen dafür vorgebracht wird, ist so offenkundig eine faule Ausrede, dass sich Peter Bauer, der politische Dreschflegel der SPD und seine Genossen bei Grünen und Linken schämen sollten. War es nicht der Lautsprecher Peter Bauer, der immer wieder behauptet hat, Saarbrücken sei so schön geworden ? Und jetzt kommt man plötzlich mit Kritik. Dabei hätten die verschlafenen Rotgrünen wirklich schon vor Jahren Grund zur Kritik gehabt, beispielsweise daran, dass die weltfremde Baudezernentin wie besessen Zeit und Geld in das völlig unsinnige Tunnelprojekt investiert hat, von dem nüchtern denkende Menschen schon vor Jahren wussten, dass es nicht bezahlbar ist. Dieser Blog hat vor diesem irrsinnigen Projekt schon vor Jahren gewarnt, zu einer Zeit, als die rote Oberbürgermeisterin genauso weltfremd und fanatisch für den irrsinnigen Tunnelplan war wie ahnungslose grüne Stadtratsmitglieder. Die Funktionäre von Rotrotgrün können jetzt noch so viel schwadronieren, es drängt sich – wieder einmal – der Verdacht auf, sie wollten die Stelle rein nach Parteibuch besetzen, wie sie das in Saarbrücken ja leider immer wieder tun. Das Verhalten dieser selbstgefälligen rotgrünen Funktionäre ist eine bodenlose Frechheit sowohl gegenüber den anderen Mitgliedern des Stadtrats als auch gegenüber allen bisherigen Bewerbern einschließlich der bisherigen Amtsinhaberin und es zeigt, dass diese Parteibonzen alles im Sinn haben außer dem Wohl der Stadt. Man darf gespannt sein, welchen Kandidaten diese Funktionärsclique nächstes Jahr vorstellen wird. Solch üble Spielchen zum Schaden der Stadt sind eine Schande. Höchste Zeit, dass sich etwas ändert.